Bazna / Baassen

Bazna / Baassen |

In der rumaenischen Zeitung "Romanul" wurde am 22. Juli 1919 folgendes vermerkt: "Die Kosten sind klein und der Komfort ist zivilisiert, die Musik, die Abendveranstaltungen, die Feste, die Tennisspiele, die Turngeraete, der Strand usw. staerken die Muskeln und tragen dazu bei, dass die Besucher vom traumhaften Klima und dem Gesundheitsbrunnen des Kurorts Baassen sehr eingenommen sind."
Biertan / Birthaelm

Biertan / Birthaelm |

Die Ortschaft gehört zu den ältesten Siedlungen Siebenbürgens und wurde erstmals 1283 urkundlich erwähnt, anlässlich eines Steuerabkommens mit dem katholischen Bischof des Weissenburger Kapitels. Schon am Ende des 14. Jh. war Birthälm zum Marktflecken (oppidum) erklärt worden, 1418 erhielt es das Schwertrecht und durfte jeden Samstag Wochenmarkt abhalten, was noch bis vor kurzem geschah. Denn am 6. Mai 1572 wurde der Pfarrer Lukas Unglerus zum kirchlichen Oberhaupt gewählt, und Birthälm war danach fast drei Jahrhunderte lang Bischofssitz der evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen.
Boian/Bonnesdorf

Boian/Bonnesdorf |

Im Jahre 1309, als im Westen das Avignonesische Exil der Päpste begann und im Osten Kinder vom mamlukischen Sultan verfolgt wurden, wurde in dem Dokument Teodorich de villa Boneti zum ersten Mal der Name Bonnesdorf als Gemeinde des Kleinkokler Archidiakonats zum ersten Mal urkundlich erwähnt...
Bradeni / Henndorf

Bradeni / Henndorf |

Die Ortschaft, auf deutsch Henndorf, auf rumaenisch Bradeni und auf ungarisch Hegen genannt, wurde 1297 als Terra Heen erstmals urkundlich erwaehnt. 1349 nannte man sie Villa Hegun. Die dem Hl. Andreas geweihte Kirche wurde 1350 in einer Urkunde angefuehrt, als drei Einheimische namens Vasmuet, Andreas und Herbord einen Ablassbrief aus Rom erhielten. Weitere Ablassbriefe erreichten den Ort 1406 und 1416, dank der Bemuehungen des Bischofs Stephan, doch auch anderer kirchlicher W??rdentr?¤ger in der Zeitspanne bis 1497, als es um die Wehrbarmachung der Kirche ging. Dank dieser Ablassbriefe konnte die Kirche fertiggestellt werden und scheint sogar Wallfahrtsort gewesen zu sein.
Brasov / Kronstadt

Brasov / Kronstadt |

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Orden im frühen 13. Jhd. als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona im Karpatenbecken gegründet.
Brateiu / Pretai

Brateiu / Pretai |

Die Ortschaft Pretai wurde im Jahr 1283 zum erstenmal in einer Urkunde erw?¤hnt, wo von einem Abkommen des Wei??enburger Bischofs Petrus mit Pfarrern des Mediascher Kapitels die Rede war. Unter diesen wurde auch ein Siegfried von Marienburg (Siffridus de Monte Mariae) erwaehnt, da der Ort damals den Namen der Schutzheiligen der Marienkirche trug. Der deutsche Name Pretai und die rumaenische Bezeichnung Bratei leiten sich vom lateinischen "Protodiaconus" ab, das die Ungarn ihrerseits in Barathely (Moenchsdorf) umdeuten.
Bruiu/Braller

Bruiu/Braller |

Die Ortschaft Braller, rumänisch Bruiu, wurde 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1500 wird der Ort eine freie Gemeinde des Schenker Stuhls. In der Mitte des Dorfes wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine dreischiffige romanische Basilika mit Westturm errichtet.
Bunesti/Bodendorf

Bunesti/Bodendorf |

In einer Urkunde aus dem Jahre 1337 wird Petrus, der Sohn des Stephan de Boda, als Mitglied des Rates der Ältesten des Schäßburger Stuhls erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war Bodendorf eine fraie Gemeinde dieses Stuhls, und die bedeutendste nach Keisd und Arkeden. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche...
Buzd / Bussd

Buzd / Bussd |

Die Ortschaft wurde im Jahr 1359 zum erstenmal urkundlich erwaehnt. Bu??d gehoerte zum Mediascher Kapitel und war eine freie Gemeinde im Mediascher Stuhl. Der deutsche Name Bussd koennte vom Personennamen Bozo abstammen, aber die Ethymologie ist nicht geklaert.
Calnic / Kelling

Calnic / Kelling |

Der saechsische Name der Ortschaft ist Kelling und bezieht sich auf den ersten Besitzer, das Gr?¤fengeschlecht der Kelling. Wie auch in anderen saechsischen Familien wurden aus Graefen bis zuletzt Komes. Schon im Jahr 1291 gab es eine Kategorie von Sachsen "praedia tenentes et more nobilium" (die Gueter besitzen und nach den Gewohnheiten der Adligen leben), zu der auch die Familie Kelling gezaehlt werden kann. Es gab zwei Moeglichkeiten, saechsischer Adliger zu werden: durch Schenkungen ungarischer Koenige oder durch Bodenankauf. Die Graefen von Kelling haben beide Moeglichkeiten ausgenuetzt sowie ihre Gueter durch Einheiratung in ungarische Adelsfamilien vergroessert.
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Harman 14

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Mein Dorf - 15 EUR

Johann Schaas, Kurator der sachsischen Kirche Richiş (deutsch: Reichesdorf, Reichersdorf, ungarisch Riomfalva) teilt mit uns, in sachsischem Dialekt, seine schonsten Erinnerungen an Orte in Siebenbürgen, die er liebte und nicht verlassen wollte, auch wenn die Umstande dagegen sprachen. Documentary Film, 52 minuten. Untertitel: Rumanisch, Englisch, Deutsch, Franzosisch, Italienisch, Ungarisch.
Jahreszeiten
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Im Dezember und Januar könnt ihr die winterliche Landschaft bewundern, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneiten Orte und Wälder fahren oder in den Bergkurorten der Region Ski fahren.
Erlebnisse
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Einheimische Aromen
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Erbe
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